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Druckversion vom: 20.05.2012
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http://www.enzesfeld-caro.at/internet/content/bmae/de/firmeninfo/geschichte/geschichteamstetten.jsp

Chronik Werk Amstetten

1904
Gründung durch Georg Adam Scheid - Rohrerzeugung aus Gußrohren


1927
Übernahme in die "Vereinigte Metallwerke AG, Wien III", Ausbau der Gießerei


1931
Anschluß an die "Berndorfer Metallwarenfabrik Arthur Krupp AG, Berndorf" Einstellung der Blech- und Banderzeugung.


1938
Übernahme durch das reichsdeutsche Unternehmen "Krupp AG Essen". Während des Krieges Erzeugung kriegswichtiger Artikel.


1945
Durch Bombenabwürfe in den letzten Kriegstagen Totalvernichtung der Gießerei. Demontage aller modernen Anlagen und Abtransport der Metallvorräte durch die russische Besatzungsmacht.


1955
Übergabe des Werkes in die öffentliche Verwaltung der Republik Österreich (13.8.1955). Wiederzusammenlegung mit dem Werk Berndorf. Instandsetzung und Bereinigung der Werksanlagen, Wiederanlaufen von Exporten.


1957 - 1985
Zahlreiche Investitionen und Erneuerungen des Werkes.
z. B. Erweiterung der Rohrziehanlage, Verlängerung der Halle III, Pressereihhalle, Bau Sozialgebäude, Bürogebäude, Versandhalle, Bau von 3 Gewog-Wohnanlagen mit 14 Einheiten etc.

1985
Umbenennung des Konzerns von bisher "Vereinigte Metallwerke Ranshofen Berndorf AG" auf nunmehr "AUSTRIA METALL AG".


1987
Offizielle Eröffnung der weltweit modernsten Erzeugungsstraße für Kupferrohre durch Bundesminister Dipl.-Ing. Dr. Streicher. Damit wurde das Konzept TK 86 abgeschlossen und die Produktion in vollem Umfang aufgenommen.

Neustrukturierung des AMAG-Konzerns. Das Metallwerk Amstetten wurde unter dem Namen "buntmetall amstetten GesmbH" ein 100%iger Tochterbetrieb des AMAG-Konzernes.


1989
Im Juni 1989 wurden 50% der buntmetall amstetten GesmbH an die Firma Ghidini verkauft. Im Dezember 1989 gab es eine 100%ige Privatisierung durch Management Buy-out. Rückkauf der Ghidini-Anteile und Übernahme der AMAG-Anteile durch 9 führende Manager unter der Leitung von Ing. Gerhard Eschner. Die Enzesfeld-Caro Metallwerke AG, die buntmetall amstetten GesmbH, die Metallwerk Möllersdorf Handelsgesellschaft mbH und die CAROBRONZE GMBH werden unter der neugegündeten Holding "AUSTRIA BUNTMETALL" zusammengeschlossen.


1990
Mitarbeiter-Beteiligung an der AUSTRIA BUNTMETALL-Gruppe in Form von Gewinnscheinen.


1992
Errichtung einer zusätzlichen Produktionshalle für die Herstellung von dünnwandigen, lagengewickelten Kupferrohren für die Kälte- und Klimatechnik. Gesamtinvestitionsaufwand für Halle 4: 120 Millionen Schilling.


1993
Eröffnung der neuen Kupferrohrproduktionsanlage durch Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky. Produktionsbeginn von dünnwandigen, lagengewickelten Kupferrohren in modernster Fertigungstechnologie. Die Jahresproduktion konnte von 25.000 auf 30.000 Tonnen gesteigert werden.


1994
Die Produktion für dünnwandige Kupferrohre läuft auf Hochtouren.


1995
Sanierung des Werksbades in Zusammenarbeit mit der Belegschaft


1996
Errichtung einer neuen Versand- und Lagerhalle mit modernster Hochregal-Lagertechnik. Beschlußfassung zum weiteren Ausbau der 1992 begonnenen LWC - Industrierohrfertigung.


1997

  • Ausbau der Industrierohrfertigung FRIGOTEC®. Investitionsvolumen: 75 Millionen Schilling. Steigerung der Gesamtjahresproduktion auf 35.000 Tonnen.

  • Zukunftssicherung durch Qualitätssteigerung bei SUPERSAN® Installationsrohren für die Haustechnik. Aufgrund Forschungsergebnissen wird das Produktionsverfahren verfeinert. Anstelle der Voroxidation wird die Innenoberfläche der Rohre vakublastet.

  • Installation Rasterelektronenmikroskop im Bereich Qualitätssicherung (Materialprüfung)


1998

Bau eines neuen Bürogebäudes (GF, Verwaltung, Werbung, Verkauf, EDV)

1999

  • Bau einer neuen Lagerhalle VI (zusätzliche Lagermöglichkeiten)

  • Anlageninstallation einer eigenen Stickstoffaufbereitung, N2 Generator ("in-site-Anlage")

  • Die AUSTRIA BUNTMETALL – Gruppe wird zu 75,1 Prozent von der Wieland Werke AG mehrheitlich übernommen.


2000
Installation einer neuen Ziehanlage in der Halle III für die Fertigung von halbharten Cu-Installationsrohren. Investitionsvolumen: 16 Millionen Schilling


2001
Installation eines dritten Doppelspulers Bauart Schumag zur Fertigung von Industrierohren in lagengewickelten Rohren. Endausbau der Regalanlage in der Lagerhalle VI mit einem verfahrbaren Regalsystem, um platzsparend Lagerungen durchzuführen.


2002

  • Neubau der 20 KV-Schaltanlage für Anbindung an Netzebene 4

  • Bau einer Lagerhalle VII für Vepackungsmaterialien im Anschluss südlich an die Lagerhalle VI

  • Bestellung einer neuen 50t- Rohrziehbank. Fertigstellung und Inbetriebnahme 2003


2003

  • Inbetriebnahme einer neuen 50t-Ziehbank mit Zahnstangenantrieb in der bestehenden Produktionshalle 2

  • Installation einer Fertigungslinie für halbharte Cu-Rohre mit integrierter Induktivglüheinrichtung, inklusive der erforderlichen Nebenanlagen und der Infrastruktur in der bestehenden Produktionshalle 3

  • 12 Stationen Strahleinrichtung für gerade Rohre im Anschluss an die Ziehmaschine Schumag PIB für halbharte Cu-Rohre

  • Modernisierung der Verpackungseinrichtung in der Halle 3. Einbau eines vollautomatischen Palettenstretchers

2004

  • 12. Februar 2004: Im Rahmen einer Feierstunde des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit Herr Dr. Martin Bartenstein wird buntmetall amstetten GmbH die staatliche Auszeichnung "Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb" für außergewöhnliche Leistungen bei der Ausbildung von Lehrlingen und im Lehrlingswesen überreicht

  • Im April wird das Qualitätsmanagementsystem nach EN ISO 9001 neuerlich zertifiziert. Zusätzlich erfolgt die Erstzertifizierung des Umweltmanagementsystem nach EN ISO 14001 und des Sicherheitsmanagementsytem nach OHSAS 18001.

  • 16. September 2004: buntmetall amstetten feiert mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern des Hauses das 100jährige Bestehen des Unternehmens


2005

  • Baubeginn einer neuen Kühlung für die 2.500 to Presse und die 1.800 to Presse

  • Ein geschlossenes, abwasserfreies Kühlsystem wird installiert

  • Das Bürogebäude wird durch ein Alarmsystem abgesichert

  • Im nördlichen Werksareal wird eine Waschbox zur Reinigung von Staplern und Maschinenteilen errichtet

  • Ein neuer Durchlaufglühofen, Fabrikat Ebner, mit Jetkühlung wird in Betrieb genommen. Glühprogramme zum Blankglühen werden unter Schutzgas durchgeführt. Es wird eine max. Glühkapazität von 2.000 kg/h erreicht. Die max. Ofentemperatur beträgt 800 ° C. Der Durchlauf der Anlage erfolgt bei einer Rohrlänge bis 7 m im Taktbetrieb, darüber (-11 m) im Kontibetrieb. Für Spezialglühungen kann die Aufheizung der Charge im Pendelbetrieb erfolgen

  • Weiters wird die ZRSE-Anlage modernisiert und die Halle Rohrzug in Halle 2 umgestellt (Materialflussverbesserung und Leistungssteigerung).


2006

  • Im Internet werden ausgewählte Kunden auf Premium-Pages aktuelle Daten aus SAP R/3 zur Verfügung gestellt.

  • Die Feinplanung in der Produktion mittels Optimierungssoftware Quintig wird auf neue Beine gestellt. Umbauzeiten in der Produktion werden damit optimiert.

  • Es erfolgt die Inbetriebnahme eines 3 Spinnerblockes Type ASB 2200 XS der Fa. ASMAG und Erweiterung der Halle 4 in Richtung Westen um ca. 500 m².

  • Das Metalllager und das Werkzeuglager im westlichen Zubau an die Halle 1 werden erneuert.
  • Zur umweltgerechten Lagerung der Ölfässer und der Gasflaschen wurde im nördlichen Werksareal ein Lager errichtet.

  • Erweiterung der Lagerhalle VII um 850 m² in Richtung Osten. Schienenanlagen und fahrbare Regalanlagen werden darin eingebaut. Die Erweiterung dient zur Lagerung von Verpackungsmaterialien und CU-Stangen und Profilen.

  • Im gesamten Werksareal wird eine Videoüberwachungsanlage installiert. Durch die anhaltend hohen Kupferpreise finden vermehrt Einbrüche und Diebstähle statt.


2007

  • Es wurde mit dem Bau einer neuen Halle im westlichen Werksbereich begonnen. Die Halle hat die Ausmaße von 58x19m und dient zur Aufstellung folgender Anlagen:

    - Conformanlage S500i inkl. Kühlsystem
    - Konti-Ziehmaschine Fabr. Schumag P1C
    - 3,2 t Brückenkran
  • Die für bma neue Fertigungstechnologie „Conform“ verformt das zugeführte Material (Draht) über ein Reibrad in plastische Form und tritt über eine Düsenkammer als Endprodukt (Profil, Stange oder Rohr) aus diesem Vorgang aus.
  • Das Projekt wurde 2008 in Betrieb genommen und abgeschlossen.


2008

  • Neubau Portiersgebäude
    Der Zufahrtsbereich bei buntmetall wurde neu adaptiert und gleichzeitig das alte Bürogebäude abgerissen. Es entstand ein modernes “Tor zur Kupferwelt” in Amstetten”. Eine komplette Neugestaltung des Zufahrtbereiches wurde mit dem Abriss des alten Bürogebäudes erreicht. Das Portiersgebäude wurde neu errichtet, eine Schranke installiert, die Brückenwaage für Lkw’s verlängert und modernisiert und ein großzügiger Parkplatz für die Firmenfahrzeuge gebaut. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 300.000,-- Euro.

2008 - 2009
  • Sanierung eines Teilschiffes der Halle Rohrzug und Errichtung der Profilfertigung für Generatorenbau in diesem Hallenbereich. Für diese Fertigung wurden folgende Maschinen installiert:

    - Kaltenbach-Kreissäge
    - Schleifanlage für Profile
    - 150kN-Ziehmaschine

  • Errichten eines Stahllagergebäudes und einer Bandsäge zur Lagerung von Werkzeugstählen udgl. im Anschluss an das bestehende Öl- und Gasflaschenlager.

  • Inbetriebnahme einer zusätzlichen Conformanlage S315i in der bestehenden Conformhalle.


2009

  • Errichtung einer neuen Staplerwerkstätte und Batterieladestation für Staplerbatterien im südlichen Werksbereich anschließend an die bestehende Halle 4 im Ausmaß von ca. 240m².
  • Errichtung eines überdachten Kistenlager zur fachgerechten und trockenen Lagerung der Verpackungskisten im Anschluß an die Batterieladestation im Ausmaß von ca. 1000 m².
  • Erneuern der nordseitigen Straßeneinfriedung incl. Zaunsockel.
  • buntmetall amstetten fusioniert zum 1.10.2009 mit dem bisherigen Schwesterwerk, der Enzesfeld-Caro Metallwerke AG, in Enzesfeld. Firmenhauptsitz ist Amstetten. Die buntmetall amstetten Ges.m.b.H. beschäftigt nun an den beiden Standorten Amstetten und Enzesfeld 631 Mitarbeiter.


2009 – 2010

  • Installation und Inbetriebnahme einer 100 to Ziehmaschine in der bestehenden Halle 1 des Werkes Amstetten, inkl. aller erforderlicher Infrastruktur. Im Zuge dieser Investition wurde die bestehende 60 to Ziehmaschine demontiert und die ASMAG-Säge umgestellt und an den Stand der Technik angepasst. Insbesondere die Sicherheitstechnik wurde verbessert. Das Projekt beinhaltete auch eine Reorganisation der Halle 1, Bereich Ziehwerk.


2010

  • Mit Beginn des Geschäftsjahres 2010/11 gibt es eine neue Geschäftsführung: Dipl.-Wirt.-Ing. (FH), Ing. Alfred Hintringer und Ing. Anton Zierhut MBA führen nun das Unternehmen. Der langjährige Geschäftsführer Ing. Jürgens Wernicke geht in den Ruhestand.
  • Inbetriebnahme einer 2-Walzen Stangenrichtmaschine in der Halle Rohrzug, Bereich Richten, am Standort Amstetten. Diese Maschine ersetzt eine bestehende Anlage und ist für die Genauigkeit H9 ausgelegt.